Workshop: Buchbinden an der Kunst VHS

Ein Buch selbst zu binden, ist ein besonderes Handwerk. In diesem Kurs an der Kunst VHS Wien lernen Sie die Grundlagen des Buchbindens kennen und stellen ein eigenes Notizbuch mittels Fadenheftung her.

Dabei machen Sie sich mit den einzelnen Arbeitsschritten vertraut und setzen diese Schritt für Schritt selbst um. Für den Einband können Sie ein eigenes Material mitbringen, um dem Buch eine persönliche Note zu geben.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursleitung: Mag. Dieter Halama

Kursinformationen

Termin: Samstag, 17. Oktober 2026, 8:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Die Kunst VHS, Lazarettgasse 27, 1090 Wien
Dauer: 6 Unterrichtseinheiten
Teilnehmer:innen: 8 bis 10 Personen
Niveau: Anfänger
Kursgebühr: 56 Euro; Materialbeitrag: 20 Euro

Bitte mitbringen:                                                 
Papier und Einband

  • 32 Blatt Schreibpapier im Format A4, 80–100 g/m², glatt oder kariert, weiß oder bunt; bitte jedes Blatt auf A5 falzen
  • Stoff, dünnes Leder oder stärkeres Papier (wie Tapete) für den Einband, mindestens 22 × 32 cm
  • Bei Bedarf buntes Papier für ein Titelschild
  • Großformatige alte Zeitung als Unterlage

Werkzeug

  • Geodreieck oder Lineal
  • Bleistift, Schere und Radiergummi
  • Nähnadel (4 bis 6 cm lang, mit scharfer Spitze, größerem Öhr und mittlerer Stärke)
  • Fingerhut
  • Briefbeschwerer oder anderes Gewicht von etwa 200 bis 500 g
  • Falls vorhanden, Ahle zum Vorstechen und Falzbein/Brieföffner

Der Materialbeitrag von 20 Euro umfasst Deckel, Leinen, zwei verschiedene Leime, Heftfaden, Heftband und Papier. Er ist zusätzlich zur Kursgebühr zu bezahlen.

Anmeldung und weitere Informationen: Die Kunst VHS

Erbstücke – ein Dialog zwischen den Generationen. Heute – zwischen gestern und morgen.

Das Projekt „Erbstücke – ein Dialog zwischen den Generationen. Heute – zwischen gestern und morgen“ ist ein schulisches Kunst- und Sozialprojekt, das im 2. Semester des Schuljahres 2024/25 im niederösterreichischen Mostviertel durchgeführt wird. Zielgruppen sind Klassen der 3.-6. Schulstufe an  Volks- und Mittelschulen, die in einem mehrteiligen Workshop-Zyklus lernen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ihres persönlichen und gemeinschaftlichen Umfelds kreativ zu reflektieren und zu gestalten.

Ausgangspunkt ist die Frage, wie das Gestern unser Heute prägt und wie wir das Heute gestalten müssen, um eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Jedes Kind bringt ein persönliches „Erbstück“, einen Gegenstand aus dem familiären Umfeld mit, der an frühere Generationen erinnert, etwa ein altes Foto, ein Buch oder ein Schmuckstück oder ein Werkzeug. Dazu wird ein Dialog entwickelt, der historische, emotionale und soziale Beziehungen zwischen den Generationen sichtbar macht.

In den künstlerischen und handwerklichen Einheiten wird aus Altpapier eigenes Papier geschöpft, auf diesem entstehen Zeichnungen und Texte, persönliche und emotionale Reflexionen zu dem Gegenstand und der mit ihm in Verbindung stehenden Personen. Aus diesen Materialien fertigt jedes Kind sein eigenes Buch. Das Projekt schließt mit einer öffentlichen Ausstellung und Präsentation ab.

Das Projekt fördert emotionale Bildung, generationsübergreifendes Lernen und kreatives Denken. Kinder erleben Selbstwirksamkeit, stärken ihre kulturelle Identität und lernen, Vergangenheit zu würdigen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Rund 125 Schüler:innen werden direkt beteiligt, ebenso ihre Familien und das schulische Umfeld. Die Präsentationen machen die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Eltern und Großeltern werden aktiv einbezogen, was den generationenverbindenden Charakter stärkt.